Hüttenbrand in Drackenstein

Am Samstag vor Weihnachten schreckte abends um 19.00 Uhr Sirenengeheul die Drackensteiner auf. Die Hütte Stoi brannte in voller Ausdehnung. Die kurz nach der Alarmierung eintreffende Feuerwehr Drackenstein konnte nur ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Schon auf der Fahrt wurden vom Einsatzleiter die Feuerwehren aus Hohenstadt sowie aus Bad Ditzenbach alarmiert. Das eintreffende Löschfahrzeug von Drackenstein

leitete  sofort eine Brandbekämpfung ein und sicherte mit 2 weiteren Rohren ein ausbreiten des Brandes, denn die Bäume in unmittelbarer Nähe hatten zum Teil schon Feuer gefangen.   Die Feuerwehr Hohenstadt bekam die Aufgabe mit Teilen der Feuerwehr Drackenstein eine Schlauchleitung vom ungefähr 600 Meter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle zuverlegen.

Dies war aufgrund der Wetterverhältnisse und der hohen Schneedecke keine leichte Aufgabe die eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Da der Wassertank des Löschfahrzeuges von Drackenstein nur 1000 Liter Wasser fasst  kam es zu einem Löschwasserengpass.

Die eintreffenden Löschfahrzeuge aus Bad Ditzenbach speisten mit ihrem Löschwasser das Drackensteiner Fahrzeug und brachten im Pendelverkehr Wasser zur Einsatzstelle bis die Schlauchleitung verlegt war. Trotz des großen Aufwandes wurde die Hütte Stoi ein Raub der Flammen. Wie groß die Hitze bei diesem Brand war sieht man am besten an der Tatsache dass die Feuerwehr Drackenstein am Sonntagmorgen noch einmal zur Einsatzstelle musste um wieder aufflackerte Glutnester zu löschen.

Hauptversammlung der Feuerwehr Drackenstein

Am Freitag dem 3. Februar fand im Gemeindehaus  die Diesjährige Hauptversammlung der Feuerwehr Drackenstein statt.
Der Kommandant eröffnete um 19.45 Uhr die Versammlung und begrüßte Bürgermeister Apelt sowie die Gemeinderäte und die anwesenden Feuerwehrangehörigen.
Nach der Begrüßung verlas der Schriftführer das Protokoll der letzten Hauptversammlung.
Im Bericht des Kommandanten ließ dieser die letztjährigen Einsätze sowie die Aktivitäten
Der Feuerwehr im Jahr 2011 Revue passieren. Auch ging er auf die Anschaffungen des zurückliegenden Jahres ein.
Der anschließende Bericht des Kassiers fiel bei allen Anwesenden angenehm aus, so dass Bürgermeister Apelt darauf die Entlastung der gesamten Feuerwehrführung beantragte.
Die Entlastung viel einstimmig aus.
Kommandant Lang gab bekannt dass die Alarmierung der Wehr in Zukunft auch neben den Funkalarmempfänger übers Handy sowie übers Festnetztelefon erfolgt. Denn die Feuerwehren Drackenstein und Hohenstadt haben miteinander eine Alarmbox angeschafft, die beide Feuerwehren im Alarmfall benachrichtigt. Diese wird im Feuerwehrhaus in Drackenstein montiert und ist für beide Feuerwehren ausreichend. Diese Technik ist bis jetzt einmalig im Landkreis Göppingen und in der Umgebung. Die Führungen beider Feuerwehren sind der Meinung dass dies die Zukunft ist.
Die Feuerwehr Drackenstein hat von einem Landwirt der Gemeinde ein 5000 l Schleuderfass geschenkt bekommen, es wird zurzeit von der Feuerwehr so umgebaut das es für zukünftige Einsätze die zum Teil schlechte Löschwasserversorgung verbessert.
Zum Thema Dienstbesuche kritisierte der Kommandant das Verhalten einiger Kameraden und fand dabei auch deutliche Worte.
Unter dem Punkt verschiedenes wurde Gefragt ob die Feuerwehr die 3-mal im Jahr stattfindende Altpapiersammlung übernehmen würde, nach einer Kurzen Diskussion ließ der Kommandant abstimmen. Es wurde einstimmig angenommen und so wird die Feuerwehr die Altpapiersammlungen weiterführen.
Bürgermeister Apelt bedankte sich auch im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit der Feuerwehr.
2 Feuerwehrkameraden erhielten aus der Hand des Bürgermeisters einen Gutschein für 25 Jahre Aktiven Dienstes bei der Feuerwehr. Die offizielle Ehrung der Kameraden  Martin Daubenschüz und Peter Göser findet in der Gemeinderatsitzung im März statt.
Um 21.15 Uhr schloss Kommandant Lang die Hauptversammlung es wurden noch die Einsatzgelder ausbezahlt und das gemeinsame Vesper eingenommen.
Einen besonderen Dank geht an Erich Zelzer der sich um die Verpflegung gekümmert hat.

Erste Hilfe bei Kindernotfällen

Im Gemeindesaal fand an 3 Abenden der Kurs „ Erste Hilfe bei Kindernotfällen“ der Feuerwehr in Verbindung mit dem ASB Merklingen statt. Bei diesem Lehrgang wurde den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundlagen der Rettung von Kindern bei Notfällen an vielen Beispielen theoretisch und praktisch nahe gebracht.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung war die Beatmung und die Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern, an verschiedenen speziellen Übungspuppen konnten die Teilnehmer-innen selbst unter fachkundiger Anleitung üben.

Neben weiteren praktischen Übungen wie die stabile Seitenlage oder das anlegen von Verbänden wurde im lockeren Gespräch viele Themen angesprochen die im Zusammenhang mit Kinder auftreten  können und wie man im Ernstfall dann am besten vorgehen sollte.

Durch diesen Lehrgang wurde die Sicherheit der Kinder  von Drackenstein erheblich erhöht,

den es sind nun einige Leute  in der Lage schnell erste Hilfe bei Kindern zu leisten hoffen wir alle das sie dieses Wissen nie anwenden müssen.

Im Frühjahr 2011 veranstaltet die Feuerwehr in Verbindung mit dem ASB Merklingen einen Kurs für Erwachsene deren erster „Erste Hilfe Kurs“ schon lange Zeit zurück liegt.